Gruppenarten und ihre Bedeutungen

Gruppen können nach verschiedenen Kriterien unterteilt werden. Die wichtigsten Gruppenarten ergeben sich aus der Unterscheidung in
o Primär- und Sekundärgruppen sowie in
o Formelle und informelle Gruppen.

formelle Gruppen

Formelle Gruppen sind rational organisiert, bewusst geplant und eingesetzt. Ihre Verhaltensweisen sind normiert und extern vorgegeben. Der Zeitraum des Bestehens der Gruppe erstreckt sich über eine längere Zeit oder befristet. Beispiele: Abteilungen, Stäbe, Projektgruppen

informelle Gruppen
Informelle Gruppen sind meist spontane, ungeplante Beziehungen. Sie entstehen innerhalb oder neben formellen Gruppen. Die Ziele, Normen, Rollen und der Status weichen von der formellen Gruppe ab. Die Gruppenbildung geht auf die einzelnen Bedürfnisse der Mitglieder zurück. Beispiele: Fahrgemeinschaften, Hobbies

Die Bildung informeller Gruppen wirkt sich in unterschiedlichster Weise auf die Organisation der formellen Gruppe aus. Positive Folgen können sein, dass die informelle Gruppe Lücken schließt, die bei der Regelung von Arbeitsabläufen oft nicht vermieden werden können. Eine schnelle, unbürokratische Kommunikation innerhalb und zwischen den Gruppen sowie eine Befriedigung von Bedürfnissen, die die formelle Gruppe nicht leistet (z.B. Anerkennung, Information/spezielle Information, gegenseitige Hilfe), kann ein positiver Aspekt sein.
Die negativen Folgen dabei dürfen aber nicht außer acht gelassen werden. Dies können die Verbreitung von Gerüchten über informelle Kanäle und die Isolierung unbeliebter Mitarbeiter sein.

Primärgruppen
Die Primärgruppe ist organisch gewachsen. Sie ist eine stabile, überdauernde Kleingruppe und hat eine starke emotionale Bindung. Beispiel: Familie

Sekundärgruppen
Die Sekundärgruppe ist bewusst geplant und rational organisiert. In ihr gelten klare Regeln, damit die speziellen Aufgabenstellungen gelöst werden können. Ihre Struktur ist formal. Beispiel: Arbeitsgruppe

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