Archiv für die Kategorie ‘Wissenswertes’

Die komplexe Welt

Montag, 11. August 2008

So langsam müsste ich eine eigene Kategorie für Drillingsraum erstellen. ;) Es gibt da wieder etwas neues zu entdecken. Herr Theodor Hänsch hat sich dazu bereit erklärt sich mit Marc Gänsler ein wenig über die Quantenphysik, Quantencomputer und die sehr interessante Quantenteleportation zu unterhalten. (more…)

CERN - ein Interview

Donnerstag, 17. Juli 2008

Gerade durchforstete ich mal wieder meine Lieblingsforen nach Frage/Antwort-Konstellationen die mich auch interessieren. Bei Drillingsraum wurde ich fündig. (more…)

Warum ist unsere Welt, so wie Sie ist?

Donnerstag, 13. März 2008

Warum expandiert das Universum? Warum gibt es Masseanhäufung in diesem Teil des Universums und in einem anderen Teil nicht? Wie entstanden die Galaxien, Sterne , Planeten, gar unsere Erde? Ist ein leerer Raum wirklich leer? Wissen wir schon wirklich alles darüber? Was ist wenn es einen Motor für die ganze Bewegung gibt, den wir nicht sehen können? So viele Fragen und doch vielleicht nur eine Antwort mit 2 Wörtern? Dunkle Materie ist ein Interview mit dem bekannten Prof. Dr. Josef Jochum, der an Universität Tübingen unterrichtet.

In dem Interview zu dem Thema Dunkle Materie werden viele interessante Ansätze besprochen und vor allem Fragen beantwortet.

Bsp.:

Beispiel 4 ist ein wenig reißerisch aufgesetzt ;) dennoch sehr interessant.

Vorrichtung fürs Eloxieren

Freitag, 14. September 2007

Da ich ja nun erfolgreich aus Aluminium Gold hergestellt habe, dachte ich mir warum das ganze nicht ein klitze klein wenig professioneller Aufziehen?

Bis jetzt war es ja so das ich mir meine Drähte so zurecht bog, das die Teile richtig im Bad hingen. Das raubte mir aber jedes mal unheimlich Zeit. Was nun tun?

Ich bin dann in den Baumarkt und habe mir ca. 2m x 1,2 mm x 1,2mm Aluprofil besorgt. Hinzu kam noch 1m M4 Gewindestab und 24 Schrauben und Muttern.

Eloxal

Schnell war auch das Grundgerüst für die Eloxier Vorrichtung fertig.

Passte auch richtig gut auf meinen Behälter.

Eloxier Behälter

Nun brauchte ich noch ein paar Halter für die Aluminiumstäbe…

Aluminium Halter

Die dann noch schnell auf mein Rechteck geschraubt

Anodisieren

Jeweils Links und Rechts sind die Anschlüsse für den Pluspol. Ich dachte mir da ja der Strom den Weg des geringsten Widerstandes geht, sind hier die beiden Anschlüsse ganz praktisch. Die Feststellschrauben sind erstmal nur provisorisch, werd mir da noch ein paar Flügelmuttern besorgen…

Eloxieren

So das musste auch gleich probiert werden. :) Hier habe ich mal einen Vergaser-Unterteil eloxiert. :D

Leider ist es durch die bestehende Legierung gescheitert.. :(

Auf jeden Fall hat sich der Aufwand gelohnt!

Eloxieren

Dienstag, 11. September 2007

Ich war heut mal wieder den ganzen Tag in meiner Hexenküche.

Worum gings? Natürlich wieder um das leidliche Thema eloxieren . Ich probierte schon wieder Wochen rum und so richtig wollte es nie funktionieren.

Ich habe den PH-Wert gemessen die Temperaturen gecheckt und die Säurekonzetrationen im Auge behalten. War alles nahezu perfekt. *Grrr*

Es wollte nicht. Irgendwann stellte ich nach einem Kurzschlussversuch fest, das es keinen Kurzschluss gab…

Was war passiert?

In der Lauge wurde das Werkstück gereinigt, sah auch gut aus. Anschließend gespült, um in die Salpetersäure gesteckt zu werden. Dann wieder spülen und mit Strom versetzt ins Schwefelsäurebad. Hier war der Hund begraben. Mein Minuspol gab wie gewohnt blubbernde Signale nur passierte beim anschließenden Farbzusatz nichts mehr…

Mmmh über meinem Werkstück war noch eine Schutzschicht, die ich nicht sah und auch nicht ertasten konnte…

Das war das einzige Problem. *Mist*.

Falls sich jetzt jemand fragen sollte, warum man denn überhaupt eloxiert! Man macht dies damit das Aluminium nicht unkontrolliert “wegoxidiert”. Eloxieren selbst ist eben nur eine beschleunigte Alterung (Oxidierung” vom Aluminium. Die Oberfläche wird dadurch so hart und beständig, das das reine Aluminium nicht mehr angegriffen werden kann. Nebenbei kann man die Oberfläche während des eloxierens noch einfärben, damit es schöner aussieht.

Businessplan erstellen wie

Donnerstag, 02. August 2007

Ein neuer Monat ein neues Problem. ;) Diese Fragen sollte ich mir stellen, wenn ich einen Businessplan erstellen will. Man darf auch nicht vergessen diese zu beantworten. HeHe

Geschäftsidee
1.1 Was ist meine Geschäftsidee (Produkt / Dienstleistung)?
1.2 Welchen Nutzen hat mein Angebot?
1.3 Wie bekannt ist mein Produkt / Dienstleistung?
1.4 Welchen Service biete Ich?
1.5 Welchen Unterschied kann ich im Gegensatz zu den Mitbewerbern bieten?
1.6 Warum soll jemand mein Produkt / Dienstleistung kaufen?

Persönliche Vorraussetzung
2.1 Welche schulische / berufliche Ausbildung habe ich?
2.2 Welche Fähigkeiten besitze ich, um ein Unternehmen zu führen oder auch nicht?
2.3 Besitze ich ausreichende kaufmännische Kenntnisse?
2.4 Ist meine Qualifikation für eine Selbstständigkeit ausreichend?
2.5 Welche Erfahrungen habe ich in der zukünftigen Branche?
2.6 Welche Verpflichtungen habe ich (finanziell)?
2.7 Wie geht es mir (Gesundheit)?
2.8 Krankheitsvorsorge Unfallvorsorgen Wer hilft mir?
2.9 Unterstützung durch Partner beim Geschäftsvorhaben?

Markteinschätzung
3.1 Was für eine Zielgruppe habe ich?
3.2 Kenne ich die Wünsche der Kunden?
3.3 Wie viel ist mir das Marketing wert?
3.4 Abhängigkeit durch Großkunden?
3.5 Gibt es schon Kundenkontakte?
3.6 Kenne ich Betriebsvergleichzahlen (durch Kammer und Verbände)?

Wettbewerbssitutation
4.1 Betrete ich eine Marktnische? Bin ich der einzige?
4.2 Wer sind meine Konkurrenten?
4.3 Welchen Service biete ich zu welchem Preis?
4.4 Wo ist meine Konkurrenz besser oder schlechter als ich?
4.5 Wodurch biete ich meinem Kunden einen höheren Nutzen?

Produktionsfaktoren / Dienstleistungsfaktoren
5.1 Wie wird der Betrieb strukturiert (Einkauf Produktion Vertrieb)?
5.2 Was brauche ich zur Herstellung?
5.3 Was benötige ich zum Vertrieb / Dienstleistung?
5.4 Wie kann ich meine Bevorratung sicherstellen?
5.5 Was für Mitarbeiter benötige ich (Qualifikationen, über welche Zeiträume)?
5.6 Was kann ich Outsourcen?

Standortwahl
6.1 Welche Bedingungen muss der Standort erfüllen?
6.2 Kenne ich geeignete Standorte?
6.3 Sind in meinem Umfeld genügend Kunden vertreten?
6.4 Wie ist die Verkehrsanbindung geschaffen?

Zukunfstaussichten
6.5 Welche Ziele habe ich mir für die Firma gesetzt?
6.6 Durch welche Maßnahmen will ich mein Ziel erreichen?
6.7 Wie könnte die Entwicklung in der Branche aussehen?
6.8 Wie wird sich die Nachfrage von meinem Angebot entwickeln?
6.9 Wird es mehr Konkurrent geben?
6.10 Wie reagiere ich auf negative Markt / Nachfrageveränderungen?
6.11 Gibt es vergleichbare Branchen, die Orientierungshilfe bieten? (Scoreing)

Weitere Fragen
6.12 Welche Rechtsform wird angestrebt?
6.12.1 Welche Gesellschafterstruktur ist geplant?
6.12.2 Wer übernimmt welche Funktion im Unternehmen (bei mehreren GS)?
6.13 Welche Genehmigungen brauche ich für meinen Betrieb?
6.13.1 Benötige ich für meine Aufgaben eine spezielle Genehmigung?
6.14 Wie viel Gewerbefläche benötige ich?
6.14.1 Wie sind die marktüblichen Preis dafür?
6.14.2 Alternative mietgünstige Flächen?
6.15 Welche Versicherungen benötige ich?
6.15.1 Welche Versicherung brauch ich für die Familie?
6.15.2 Wie wird die Altersversorgung als Selbstständiger gesichert?

Übersicht Gruppendynamik

Dienstag, 31. Juli 2007

Manch einer fragt sich jetzt bestimmt: Was macht der Typ hier? ;) Ich muss bis morgen einen Beleg abgeben.. Das ist dieser hier und da mich sowas immer nervt dacht ich mir, sollen es andere leichter haben und wenigstens wissen wo zu suchen ist!

Hier meine Quellen:

Joachim Dyck, Walter Jens, Gert Ueding: Angewandte Rhetorik. Band 16. Tübingen: Niemeyerverlag 1995

Manfred Beetz, Joachim Dyck, Wolfgang Neuber, Gert Ueding: Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch. Band 21. Tübingen: Niemeyerverlag 1995S.

Peter R. Hofstätter : Gruppendynamik Kritik der Massenpsychologie Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag 1990

DIHT – Gesellschaft : IHK – Weiterbildung Grundlagen der Zusammenarbeit im Betrieb Bielefeld: Bertelsmann Verlag 1. Auflage 1997

Jürgen Christen, Oliver König, Karl Schattenhofer : Angewandte Gruppendynamik und die Sektion Gruppendynamik im DAGG Göttingen: Hogrefe 1998

Raymond Battegay, Helmut Enke, Hans Strotzka : Gruppenpsychotherapie und Gruppendynamik Göttingen : Vandenhoeck & Ruprecht 2001

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/PRAESENTATION/rhetoriktraining.shtml

Inhaltsverzeichnis:

Gruppendynamik

Die Gruppe in der Gruppendynamik

Struktur einer Gruppe

Gruppenarten und ihre Bedeutungen

Regeln der Gruppenbildung

Phasen einer Gruppe

Rollen in der Gruppe

Verhalten einer Gruppe

Kollektive Bedeutsamkeiten

Wirkung des Nebeneinander

Ursache Wirkung

Vereinheitlichung der Meinung

Wenn man sowas von Null an selber entwickeln müsste.. Wahnsinn. Kann mir garnicht vorstellen ohne irgendwelche Bücher mit Grundlagenwissen auch nur Ansatzweise produktiv zu sein. Verbesserungsvorschläge werden gern angenommen. Nur fließen die dann nicht mehr in meine Note ein. ;)

Vereinheitlichung der Meinung

Dienstag, 31. Juli 2007

Bei Versuchen mit Studenten, wurden unterschiedliche Zielvorgaben gegeben. Zum ersten eine einstimmige Entscheidung (starker Druck), zum zweiten nach dem Urteil von Fachleuten gäbe es nur eine richtige Lösung (mittlerer Druck) und zum dritten dass der Versuchsleiter sich mehr für die Diskussion als für das Ergebnis interessiere (geringer Druck). Bei der ersten Zielvorgabe kristallisierte sich heraus, dass eine stärkere Konvergenz der Standpunkte und zugleich eine Tendenz zur verstärkten Beachtung des Extremisten ergab. Und das obwohl dieser Mensch meist als unsympathische Person abgelehnt wird. Das bringt seinem Gesprächsaustausch innerhalb der Gruppe keinerlei Abbruch, er wird fünf bis sieben mal so oft wie jeder Andere angesprochen. So verschiebt die Durchschnittsmeinung der Gruppe, sich im Zuge der Diskussion merkbar in Richtung auf die Position des Extremisten. Der starke Druck ein einheitliches Ergebnis zu erzielen, verstärkt die Tendenz noch zusätzlich. Allgemein gilt dabei, dass Partner umso häufiger angesprochen werden, je stärker die von ihnen vertretene Anschauung von der des Sprechers abweicht. Der gleiche Fall tritt ein, wenn keine äußere Veranlassung zur Einigung besteht. Bei dem mittleren Druck kann es öfters dazu kommen das es zu keiner Meinungsvereinheitlichung kommt. Die Absicht dazu besteht zwar oft, jedoch stellt sich nicht selten der gegenteilige Erfolg ein. D.h., dass sich am Ende der Debatte zwei Untergruppen gegenüberstehen, die sich nicht zu einigen vermögen.

Der Erfahrungssatz, dass der Meinungsaustausch in Gruppen zu einer Konvergenz ( hier Streuungsverringerung) der Standpunkte führt, hat somit zwei Realisationsmöglichkeiten. Es kann entweder zu einer tatsächlichen Konzentration kommen oder zu einer Polarisation mit anschließendem Zerfall der Gesamtgruppe. Die Gruppe sichert ihre Einheitlichkeit in beiden Fällen. Allerdings trennt sich im zweiten von einer Gegengruppe, bzw. sie schließt die Vertreter gewisser Anschauungen aus. Dieses Schicksal kann natürlich auch einem einzelnen Extremisten drohen, der an seiner unpopulären Position festhält.

Ursache Wirkung

Dienstag, 31. Juli 2007

Zur Zeit wird die Ansicht vertreten, dass die Situationen des Nebeneinanders und des Alleinseins erst auf dem Wege über die Anforderungen, den Versuchspersonen an ihr eigenes Leisten stellen, Verhaltens prägend wirken könnten. Die heutigen Sozialpsychologen halten nach gegenseitigen Wirkungen Ausschau. Die ältere Forschung dachte in der einseitigen Ursache - Wirkung - Relation. Diese Prinzipien beruhen auf dem Nachahmungstrieb oder auf eine bestimmte Veranlagung. Beide Verhaltensweisen können in verschiedenen Absichten stehen. So etwa, wenn Kinder einander durch beharrliches Nachahmen bis zu Wutausbrüchen reizen, oder wenn Erwachsene durch bedingungslose Willigkeit die Autorität eines missliebigen Vorgesetzten ad absurdum führen.
Das Sich - beeinflussen - Lassen hat heute eine größere Bedeutung, als dies in den alten Modellen der Fall war. Mittlerweile wird das Einfluss erlangen auf den Beeinflusser ganz gut beschrieben. Bion stellte die These vom Verhalten der Mitglieder in einer Therapiegruppe auf, die besagte, dass diese eigentlich nur eines nicht tun könnten, nämlich nichts tun. Auch wo sie sich des Agierens enthalten, leisten sie einen Beitrag zur Entwicklung der Situation. Dies gilt, wie das Phänomen des Schuldigwerdens durch Nichtstun, innerhalb einer Gruppe.

Gruppendynamik

Die Gruppe in der Gruppendynamik

Struktur einer Gruppe

Gruppenarten und ihre Bedeutungen

Regeln der Gruppenbildung

Phasen einer Gruppe

Rollen in der Gruppe

Verhalten einer Gruppe

Kollektive Bedeutsamkeiten

Wirkung des Nebeneinander

Ursache Wirkung

Vereinheitlichung der Meinung

Wirkung des Nebeneinander

Dienstag, 31. Juli 2007

Am besten kann man diese Wirkung mit Hilfe eines Experimentes erklären. Das Experiment, von dem zu berichten ist, ist eher auf den täglichen Umgang beschränkt. Es sind die Tätigkeiten des “Man nehme”, “Man tue” und “Man wir sehen”. Diese sind aber auch auf Geisteswissenschaften anwend- und übertragbar.
Karl Marx schrieb mal eine Bemerkung dazu nieder. “Die Summe der mechanischen Kräfte der einzelnen Arbeiter unterscheidet sich von der mechanischen Kraft, welche entsteht, wenn eine Menge von Händen, gleichzeitig und zusammen, an einer und derselben Operation beteiligt sind. Die Tätigkeit, welche sich bei dieser kombinierenden Arbeit entwickelt, könnte bei Bemühung einzelner vereinzelter Arbeiter entweder gar nicht zustande kommen, oder nur in einer viel längeren Zeitperiode, oder nur in einem sehr geringen Umfang[...]” Davon abgesehen, dass sich schon die reine Muskelkraft durch jeden einzelnen Arbeiter erhöht, steigert sich zudem auch noch der psychologische Aspekt. Der bloße gesellschaftliche Kontakt steigert die Produktivität durch das Wetteifern und regt die Lebensgeister, jedes Einzelnen an, was wiederum die individuelle Leistungsfähigkeit des erhöht. So können 12 Personen zusammen an einem gleichzeitigen Arbeitstag von 144 Stunden ein viel größeres Gesamtprodukt liefern als ein dutzend vereinzelter Arbeiter, von denen jeder 12 Stunden, oder als 1 Arbeiter, der 12 Tage nacheinander, arbeitet. Aristoteles meint, dass das daher rührt, dass der Mensch von Natur aus, ein politisches gesellschaftliches Tier ist. Es handelt sich hier nicht um Erhöhung der individuellen Produktivkraft durch die Kooperation, sondern um die Schöpfung einer Produktivkraft, die an und für sich Massenkraft sein muss.
Woher kommt diese Produktivkraft? Hier können sich drei einander nicht unbedingt notwendig ausschließende Möglichkeiten ergeben: Die Leistungserhöhung könnte darauf zurückgehen, dass der einzelne Arbeiter die Übrigen als Zuschauer auffasst, deren Kritik er sich nicht aussetzen möchte. Zweitens ließe sich an ein Konkurrenzverhältnis zwischen den Arbeitenden denken und drittens an einen zusätzlichen Schaffungsimpuls stimmungsmäßiger Art, etwa an ein Geborgensein im einheitlichen Geschehensstrom. Diese Möglichkeiten der des gruppendynamischen Prozesses wurden in einem Experiment von F.H. Allport bestätigt. Allport beobachtete eine auffällige soziale Leistungssteigerung, hinsichtlich der Quantität der Arbeit. Seine Studenten erhielten linierte Blätter, auf denen sie ohne Auswahl Wörter niederzuschreiben hatten, die ihnen in den Sinn kamen. Mehr als 90 Prozent der Versuchspersonen (14 von 15) produzierten im Zusammen - Versuch mehr als im Allein - Versuch. Bestätigt wurden diese Ergebnisse durch die Untersuchungen von R.B. Zajonc (1965 - 1966) in denen davon ausgegangen wurde, dass das soziale Nebeneinander eine Steigerung des Erregungszustandes der einzelnen Personen mit sich bringt. Es hängt dann im Wesentlichen vom Schwierigkeitsgrad der gestellten Aufgaben ab, ob ein Mehr an Erregung auch zu besseren Leistungen führt. Gut zu sehen ist das an Versuchspersonen denen eine Aufgabe schwer fällt. Hier wird in einer Situation gesteigerter Erregung eher mit einer Leistungsverschlechterung zu rechnen sein. Als erster scheint Triplett (1897) Individualleistung und die Leistung des Individuums in der Gruppe miteinander verglichen zu haben. Er stellte zehn- bis zwölfjährigen Kindern, die Aufgabe Angelschnüre auzurollen. Im Beisein anderer übertrafen dabei zwanzig von vierzig Versuchspersonen ihre eigene Allein - Geschwindigkeit, zehn blieben hinter dieser zurück, und bei zehn Kindern zeigte sich kein Unterschied. Tripletts Schlussfolgerung lautete dahin, dass die körperliche Gegenwart von Konkurrenten latente Energien frei werden lässt, die ansonsten nicht zur Verfügung stehen.